In meinem Leben ist mir schon Einiges passiert und immer wenn ich dachte "Fein, schlimmer kann´s nicht mehr werden" - kam es noch schlimmer. Deshalb habe ich mir abgewöhnt sowas zu denken. Stattdessen habe ich entschieden meine Erlebnisse zu verschriftlichen - hier geht es nun um das wohl einschneidenste Erlebnis meines bisherigen Lebens.
"Ich wusste gar nicht, dass du Feministin bist"
Ich bin keine fucking Feministin nur weil ich finde, dass das was täglich mit Frauen und Kindern an Missbracuh und Gewalt passiert, scheiße ist. Und ich bin es leid zu schweigen, zu schlucken und von Einzelfällen zu sprechen. Ich brauche das hier um zu verarbeiten, was mir passiert ist und ich erwarte keine Hilfe von Außen, es braucht Menschen, die das hier lesen, Männer, die das verstehen, Frauen, die aus Fehlern Anderer lernen und sich besser schützen, als es Andere konnten.
Manche meiner Freunde beschreiben mich als naiv oder als Gutmensch, sie behaupten, ich würde in Menschen immer zunächst nur das Gute sehen und erwarten. Ich habe das bisher als positive Eigenschaft betrachtet, natürlich habe ich auch Erfahrungen sammeln müssen, wo ich hinter her dachte - das hättest du dir auch ersparen können - aber nur so lernt man daraus.
Das was mir hier heute passiert ist, ist jedoch von ganz anderer Schwere. Vor ungefähr Zehn Jahren war ich mal so irre und habe mich bei verschiedenen Flirtportalen angemeldet. Manche kennen das bestimmt, man ist schon ewig Single und alle Jubeljahre kommt dann dieser Gedanke, dass man das gern ändern würde und weil das Glück bekanntlich nicht zwingend auf einen zurennt, muss man manchmal auch mal seine Komfortzone verlassen um danach suchen zu gehen. Im Rahmen dieser Datingapps, habe ich mich damals mit einem Mann getroffen, etwa 12 Jahre älter als ich. Wir gingen im Feld eine Runde mit den Hunden spazieren, ich - total unerfahren und super aufgeregt - habe kaum ein Wort rausbekommen. Er war sehr bemüht, hat mir immer wieder nette Fragen gestellt, aber so richtig kam kein Gespräch zu Gange. Nach einier Zeit kehrten wir zu den Autos zurück, ich sichtlich erleichtert und er vielleicht geringgradig enttäuscht, verabschiedeten wir uns förmlich von einander - jeder ging/fuhr seiner Wege.
Damals - und das ist etwas wofür ich mich im Nachgang auch entschuldigt habe - war ich einfach gar nicht in der Lage offen zu kommunizieren, was mich so bewegt, ich weiß noch, dass das ungefähr der Zeitraum war in dem ich beim Humangenetiker gewesen bin, wegen meiner Autoimmunerkrankung und für mich entschieden habe, keine eigenen Kinder zu bekommen. Als mein Date dann total euphorisch und verknallt davon sprach, Kinder haben zu wollen und von einer Hochzeit zu träumen, wuchs in mir der Wunsch mich zu distanzieren und anstatt meine Gedanken klar zu formulieren, habe ich an den wichtigen Stellen geschwiegen. Die Wege trennten sich trotzdem, kein weiteres Date, ich hatte ihn immer wieder ins Leere laufen lassen und dann kehrte Ruhe ein.
Heute, etwa 10 Jahre später, kann ich offen kommunizieren, habe in Therapiesitzungen gelernt zu sagen, was ich möchte und was nicht und bin da tatsächlich sehr stolz drauf. Im letzten Jahr (2025) hatte ich viele, teilweise recht traumatische Erlebnisse, weshalb ich für mich für das Jahr 2026 vor allem Pläne für meine berufliche Zukunft schmiedete, ich wollte unabhängig werden, meine Hundepension eröffnen, mir wieder einen netten Nebenjob suchen und Partnerschaft, Dates etc. habe ich komplett für mich ausgeschlossen. Doch es kommt ja gerade dann oft anders als man es denkt.
Im Jahr 2022 hatte mich das Date von damals über Instagram kontaktiert und irgendwie hat sich ein Teil von mir geschmeichelt gefühlt, dass er nach all den Jahren immer noch an mich zu denken scheint, nett. Mehr als ein oberflächliches "Hey, wie gehts?" und etwas Smalltalk kam aber nicht dabei rum, weil ich natürlich immer noch im Hinterkopf hatte, dass er etwas ganz Anderes sucht und da bei mir auch damals der Funke nicht so recht übergesprungen war, beließ ich es bei den Oberflächlichkeiten.
Im Februar 2026 schrieb er mich dann erneut über Instagram an, fragte wie es mir geht und was ich so mache. Ich erzählte ihm ein wenig von den Veränderungen in meinem Leben, von den Plänen und fühlte mich gestärkt. Als er sich locker erkundigte, ob wir uns nicht mal wieder zu einem Spaziergang treffen wollten, habe ich gedacht, was soll´s, ein Spaziergang mit einem Bekannten von damals, da spricht ja nichts dagegen. Also sagte ich zu und wir suchten nach einem geeigneten Termin. Den Chat verschoben wir von Instagram auf WhatsApp, wo ich ihn dann einige Tage vor dem Treffen kontaktierte. Das Wetter war sehr sprunghaft, vor allem immer wieder sehr verregnet und kalt, da es auf einem Sonntagmittag hier keine geöffneten Cafe´s gab, habe ich vorgeschlagen, dass wir uns bei mir hinsetzen, Kaffee/Tee trinken und uns einfach nett unterhalten. Ich habe auch erzählt, dass am Sonntag noch ein Freund vorbeikäme, der seine beiden Hunde bei mir abholen würde und der sich bestimmt noch auf ein Käffchen zu uns setzen mag, weil er dann 2,5 Stunden nach Hause fahren muss. Alles kein Problem.
Am Samstag zuvor war ich abends mit Freunden zu einem Konzert eingeladen, vorher bei einer Beisetzung und mehr oder weniger den ganzen Tag unterwegs. Wir kommunizierten zwischendurch immer wieder per WhatsApp, die Gespräche waren seltsam vertraut, angenehm und hatten teilweise echten emotionalen Tiefgang. Es war sicherlich ganz nett, aber schon am Samstag bekam ich zwischenzeitig ein mulmiges Gefühl. Er sendete mir beispielsweise küssende Emojis und schrieb dann "Ich will auch einen Kuss" oder "Kriege ich auch einen?" und ich - als absoluter Volldepp in Sachen Flirten - habe dann geantwortet "meinst du einen virtuellen?" und dann fragte er wiederum "Wie meinst du - einen virtuellen?" Ich erklärte ihm dann, dass er einen Kuss-Emoji gesendet hat und ich wissen möchte, was er mit der Aussgae meint, dass er auch einen kriegen möchte, ob er einen virtuellen bei WhatsApp meint, oder auf das morgige Treffen bezogen. Er antwortete "Beides". Dann schrieb ich einen längeren Monolog, dass es für mich kein Problem ist, ihm bei WhatsApp irgendwelche Emojis zu senden, dass ich aber im realen Leben für solche Dinge mehr Zeit bracueh, dass ich in Ruhe gucken möchte, wie das Treffen so läuft. Er kam dann auch auf das Treffen von vor 10 Jahren zu sprechen, dass ich damals ja schon erwähnt hatte, dass ich noch nie eine Beziehung hatte und entsprechend unerfahren sei. Dann kam die Frage, die mich in FlirtApps schon immer massiv gestört hat "Dann bist du noch Jungfrau?". Ich beantwortete das mit einem Ja und betonte dabei, dass ich nicht in Erwägung ziehe, das zeitnah zu ändern, weil mir Intimität und Sexualität nicht wichtig sind, weil ich finde, dass sowas in eine feste Beziehung aber gewiss nicht ins Kennenlernen und erste Dates gehört. So dachte ich, das war deutlich. - Anstatt an dieser Stelle das Treffen zu canceln, ließ ich es dummerweise weiterlaufen, in dem Glauben, wir hätten nun sehr offen über Grenzen gesprochen, also eine gute Grundlage eigentlich, für ein entspanntes Treffen.
Als ich am Sonntagmorgen aufwachte, sprang ich unter die Dusche, zog mir meine entspannten Sonntagsklamotten an, meine Haare hab ich nur grob angeföhnt - da wir nicht weggingen, dachte ich mir, ist´s ja entspannt. Immerhin ist es ja kein wirkliches Date, sondern einfach ein Treffen um zu plaudern. Gegen Elf schrieb er noch kurz, dass er nun losfahren würde. Er hatte Samstag angedeutet, um mir meine Unsicherheiten zu nehmen, mich bei Ankunft direkt auf den Mund küssen zu wollen. Den Gedanken daran hatte ich weggeschoben, ich dachte mir, er wird das schon merken, dass das keine gute Idee ist, immerhin hatte ich ihm geschrieben, dass mich allein der Gedanke ans Küssen massiv stressen würde. Ein Irrglaube, er kam rein, als ich einen Schritt zurückmachte um ihn reinzubitten, griff er mit beiden Händen nach meinem Kopf, küsste mich auf den Mund und ließ dann los. Als wir gemeinsam ins Wohnzimmer rüber gingen, fragte er mich nett ob das so okay gewesen sei, woraufhin ich sagte, dass es ungewohnt und nicht unbedingt angenehm gewesen wäre, dass ich das nicht brauche. Damit war das Thema für mich erledigt. Wir setzten uns, ich mich auf meinen Zweisitzer und er über Eck auf das andere Sofa. Ich hatte den Kaffee noch nicht fertig aufgebrüht, es war ein etwas stressiger Morgen. Wir unterhielten uns über einige Themen, darüber, dass ich als Grüne das Wahlplakat von Robert Habeck im Wohnzimmer stehen habe, dass er selbst mal bei den Linken aktiv gewesen sei, wo ihm im schulischen und beruflichen Kontext schon Fremdenfeindlichkeit begegnet ist und dass ich derzeit in den Epstein-Files recherchierte und wir beide waren uns in vielen Bereichen sehr ähnlich, waren empört über den Umgang mit Frauen und Kindern, über den zunehmenden Rechtsruck in Deutschland etc... Dann kam ein weiterer Freund dazu, eben dieser, der seine beiden Hunde abholen wollte. Ich goß nun endlich den Kaffee auf und wir saßen zu Dritt zusammen und unterhielten und seine Weile. Dann machte sich der Freund mit seinen beiden Hunden wieder auf den Heimweg und wir verabschiedeten uns vom Balkon aus noch mal von ihm. Als wir dann wieder reingingen, setzte ich mich wieder auf meinen Platz auf dem Sofa, er saß sich diesmal direkt neben mich und begann mit "So..." mich zu küssen, auf den Mund, drückte mir seine Zunge in den Mund, ich fand das unangenehm, wann immer es mir gelang, entzog ich mich, drehte den Kopf wieder zum Fenster und streichelte das Fell meines Hundes, der auf meinem Schoß saß. Er küsste dann auch meinen Nacken, ich merkte wie mein Körper versuchte sich dem zu entziehen, als seine Hand dann unter mein lockere Shirt glitt und meine rechte Brust ertastete, diese aus dem BH raus holte, umgriff und das Shirt dann oben herum so beiseite schob, dass er meine Brust ebenfalls begann zu küssen, spürte ich in mir die Angst aufsteigen. Ich hatte doch gesagt, was geht und was nicht, ich sagte ihm, dass ich Angst habe und er doch wüsste, dass ich das nicht will. Von ihm kam nur ein "Alles ist gut Maren, entspann dich". Entspannen? Meine Hündin leckte ihm übers Gesicht, sie spürte wohl meine Anspannung und wollte die Situation entspannen, stattdessen schob er sie genervt kichernd beiseite, griff dann nach meiner zweiten Brust und begnn auch diese zu massieren und zu küssen. Auf der einen Seite war ich froh, dass ich seine Zunge nicht mehr im Mund ertragen musste, aber das was er gerade tat, war kein Stück besser. Jedes Mal wenn seine Hände meinen Rücken ergriffen um mich näher an sich zu ziehen, sperrte sich jeder Muskel meines Rückens dagegen. Das gepaart mit meinem - sich immer wiederholendem - Ich habe Ansgt, ich möchte das nicht, sollte doch eigentlich ausreichen, warum hört er dann nicht auf. Beim Versuch mich unter ihm wieder weg zu drehen, bin ich aufgrund seines stark trainierten Körpers gescheitert, ich hatte das Gefühl ihn keinen Milimeter bewegt zu kriegen. Er richtete sich auf dem Sofa kniend kurz auf, zog meine Beine aufs Sofa und beugte sich zwischen meine Beine über mich drüber, wieder küsste er mich im Gesicht, auf die Lippen, am Hals und drückte seine Zunge in meinen Mund, er sagte "das machst du gut" und ich dachte "Was? Ich mache gar nichts, ich versuche schlicht nicht zu kotzen - aber gut, ist hier gar nichts!". Er richtete sich erneut auf, ich wollte mich wegdrehen, doch er hielt meine Beine fest und sagte "Ich brauche mehr Platz". Ab hier lief es wie ein Film, ich stieg aus meinem Körper aus, sah was mit mir geschah, aber sagen konnte ich nicht mehr viel. Er zog mir meine Hose mit samt Unterhose aus, mein Schamgefühl war unermesslich, ich wusste nicht was er vor hatte, was ich tun sollte, war völlig überfordert. Im Schlafzimmer sind meine Hunde, dachte ich, aus Sorge um sie, ließ ich meine Hündin mit zu den anderen Hunden ins Schlafzimmer. Er wollte sich direkt durch die Tür drängen, ich stoppte ihn und sagte "nicht hier, da sind die Hunde!". Dann gingen wir ins Gästezimmer, das Gästezimmer ist ein Hundezimmer, das Bett vollgehaart, nur ein Kopfkissen, nur eine Bettdecke, ich hatte die irrsinnige Idee, dass ihn das abhalten könnte. Als wir hinein gingen, spürte ich wie schwer es mir fiel mich aufzurichten, ich war bemüht mein Shirt über meinen Genitalbereich zu ziehen, es festzuhalten, damit es an meinem Körper bleibt. Ich fasste noch mal meinen letzten Mut zusammen uns sagte "Ich sag es jetzt noch einmal ganz deutlich, mir ist das hier alles schon viel zu viel, es ist das Maximum wenn wir uns jetzt auf das Bett setzen und etwas kuscheln - MEHR AUF KEINEN FALL!". Wieder kam "Ja klar. Alles ist gut, Maren, entspann dich.". Ok, ich setzte mich auf die Bettkannte, da kam er schon von hinten und zog mir mein Shirt aus, öffnete meinen BH. Scheiße, dachte ich, legte die Sachen beiseite und schnappte mir blitzschnell die einzige Bettdecke, fest zog ich sie mir bis zum Halse und bedeckte meinen ganzen Körper damit. Er ging ums Bett und ehe ich es realisierte sagte er "Dann ziehe ich mich auch mal aus!" und legte sich nackt neben mich, hob die Decke hoch und drückte sich so nah an mich, dass ich beim Versuch weg zu rücken, kaum noch zugedeckt, beinahe aus dem Bett fiel. Ich zitterte und merkte wie die Luft mir schwandt, das Atmen wurde immer schwerer. Er zog mich an sich, küsste mich, ich weigerte mich meinen Kopf zu ihm zu drehen, wollte mich einfach hinlegen und dafür sorgen, dass es beim nebeneinanderliegen bliebe. Doch weit gefehlt, er griff meinen Kopf und wies mich an seine Brustwarze zu küssen, Übelkeit schoss in mir hoch, aber aus deinem Griff konnte ich mich nicht lösen. Als er dann begann komische Geräusche (was wohl lustvolles Stöhnen gewesen ist) von sich zu geben, kämpfte ich erneut mit der Übelkeit, ich entzog mich endlich seinem Griff und legte mich fest auf den Rücken, verschränkte beide Arme über meinem Oberkörper und hielt mich selber fest, denn wenn ich das tat, konnte er es nicht tun.
Immer wieder zog er mich an sich, immer wieder versuchte ich mich zu lösen, sagte, dass ich Angst habe, hatte mittlerweile Tränen in den Augen und schluchzte immer wieder. Er rieb sich seitlich an mir, ich spürte seinen nackten Körper an meinem und hatte unfassbare Angst, ist das der Moment, wo er mich vergewaltigen wird? Wann ist es endlich vorbei? Minuten fühlten sich an wie Stunden, ich wollte dass es aufhört. Er beugte sich über mich, griff gezielt in meinen Intimbereich und als er dann merkte, dass ich zitterte, stellte er fest, dass das daran liegen müsse, dass ich ja gar nicht mehr unter der Decke lag. Dass mir jedoch nicht nur kalt, sondern einfach hundselend war, störte ihn nicht. Er griff meine Beine und zog sie auseinander, griff erneut mit der Hand in meinen Intimbereich und versuchte meine Schamlippen auseinander zu ziehen. Reflexartig presste ich meine Beine gegeneinander. "Alles ist gut, entspann dich!". Die Tränen liefen mir mein Geischt herunter, ich fühlte mich machtlos, schwach, ekelhaft, mir war übel und ich wusste nicht ob ich brechen oder eher ersticken würde. Er legte sich auf mich, zwischen meine Beine und begann sich erneut an mir zu reiben, als ich befürchtete, er würde nun auch noch den letzten Schritt gehen, stieß ich mit beiden Händen vor seine Brust. Ich habe ihn kaum bewegen können, aber offenbar hat das irgendwas bewirkt, ohne von mir runter zu gehen, fragte er ENDLICH was los sei, es sei doch alles okay. Ich widersprach, begann richtig zu weinen, zitterte und rang um Luft. Dann fragte er "Was möchtest du denn?" und ich dachte, nett, dass du das jetzt auch mal fragst und sagte "Ich möchte mich anziehen, ich möchte dass du gehst!". Dann ließ er mich los, ich rutschte zur Bettkante, griff nach meinem BH und meinem Shirt, zog den BH an und er fragte "soll ich dir beim BH helfen?" Ich antwortete kühl "Nein!" und zog mich weiter an. Er zog sich indes auch wieder an und griff meine Hände, wir gingen zurück ins Wohnzimmer, er hielt meine Hände die ganze Zeit weiter fest. Ich weinte, schnappte nach Luft, griff mir immer wieder an den Hals weil ich füchtete keine Luft mehr zu bekommen. Am Sofa angelangt, löste er den Griff, ich schnappte mir meine Hosen, zog mich wieder an und setzte mich. Mein Blick ging starr aus dem gegenüber liegenden Fenster nach draußen. "Wollen wir vielleicht mit den Hunden rausgehen?", fragte er. "Nein!". "Möchtest du etwas essen?", kam von ihm und erneut antwortete ich "Nein!", kühl, ohne ihn anzusehen, in der Hoffnung, er würde ENDLICH verschwinden. Er sagte dann "Aber du meldest dich bei mir, ja?". "Ich weiß es nicht", ich hatte Angst nein zu sagen, aber ich wusste, ich würde mich nie wieder bei ihm melden, sobald er endlich weg ist. "Du kannst mich auch gern dann mal bei mir zuhause besuchen kommen, damit du siehst, wie ich so lebe!", erklärte er und ich reagierte nur mit einem "hm". Dann stellte er ernüchtert fest "Soll ich lieber nach Hause fahren?" und ich antwortete "Ja, für heute reicht´s mir!". Er zog seine Schuhe an, seine Schuhe stellte ich ihm weiter von mir weg, damit er sich keineswegs in meine Richtung herunterbeugen würde, dann begleitete ich ihn zur Tür. Er küsste mich noch zweimal auf die Lippen, ich ertrug es mit Ekel, dann fragte er noch mal "Aber du meldest dich, ja?" und wieder sagte ich "weiß ich nicht.". Er ging die Treppe runter und verschwand durch die Tür.